Firefox 1.5 veröffentlicht
Kommentare: 4 - Datum: Mittwoch, 30. November 2005 - Auslage: Technica obscura

Mit einem geschätzen Marktanteil weltweit von 10%, in Deutschland nach inoffiziellen Angaben sogar 30%, liegt Firefox an zweiter Steller der Beliebtheitsskala für Webbrowser. Um diese Position zu stärken und auszubauen haben die Open-Source Mitarbeiter, die in sich einem losen Netzwerk zusammengeschlossen haben und aufbauend auf der Mozilla Suite, mit der Firefoxversion 1.5 nachgelegt.
Zwar ließen sie nur kleinere Verbesserungen einfließen, da Firefox schon vom Start viele Features, wie Pop-Up Blocking (ungewünschte Werbefenster werden nicht geöffnet), Tabbed Browsing (die verschiedenen Seiten werden nur noch in einem Fenster dargestellt, das „Karteikarten“ besitzt, anstatt für jede Seite ein offenes Fenster), übersichtliche und leicht einzustellende Sicherheitsfeatures, hatte.
Verbessert wurden zur neuen Version das Webkit (Darstellung und Geschwindigkeit beim Aufbau der Seiten), ein paar Sicherheitslöcher wurden gestopft, die Unterstützung von Vektorgrafiken (SVG) im Netz und die Updatefunktion. Diese lädt nur noch die benötigten Komponenten runter, anstatt immer den kompletten Browser upzudaten. Auch lassen sich die Tabs jetzt durch anfassen mit der Maus innerhalb des Fensters verschieben und neu anordnen.
Wesentlich zu erwähnen ist die Datenschutzfunktion, denn nun kann man mit einem Klick (zu finden über den Menüpunkt Extras und dort Private Daten löschen …) seinen History, den Cache und die Cookies löschen. Auch wurde das Cookiemanagement verbessert, so dass man einfacher selektiv arbeiten kann. Auch werden die Seiten, die man innerhalb eines Surfaufenthalts per Vor- und Zurückbutton erreichen kann im Arbeitsspeicher gehalten, so dass auch hier die Geschwindigkeit zunimmt, da der Browser nicht neu laden muss.
Alles in allem sind die Veränderungen nicht so großartig, aber es wurde effektiv nachgebessert. Einem Browser, der aus dem Stand dem Internet Explorer 10% abnehmen konnte, kann man doch auch in Zukunft noch einiges zutrauen. Zum Beispiel, dass Firefox vielleicht als zweiter Browser nach Apples Safari den Acid2 Test bestehen wird. Auf jeden Fall sollte sich jeder noch Internet Explorer Surfende mal mit einer Alternative auseinander setzen.Ob es nur Firefox oder auch Opera ist.





Kommentar von Herr M. - Freitag, 2. Dezember 2005 @ 20:21:21
Er hat nicht nur 10% Marktanteil, sondern auch noch sagenhafte 100% Prozessoranteil, bei gedrückter Maustaste. Habe ich munkeln hören.
Ansonsten, neben OmniWeb, der Browser dieser Zeit. Wer auf Vollständigkeit wertlegt, nimmt Opera, wie Dave schrieb. Das Mail-Interface ist sagenhaft gut.
Kommentar von daveinitiv - Samstag, 3. Dezember 2005 @ 16:29:05
Die sagenhaften 100% Prozessorlast bei gedrückter Maustaste aber auch nur beim Mac
Aber immer noch besser als 100% Inkompatibilität mit den Webstandards und riesige Sicherheitslücken.
Kommentar von Thyrfing - Samstag, 3. Dezember 2005 @ 18:10:30
Oh, ich dachte wir reden nur vom Mac. Konnte ja nicht ahnen, dass du so einer bist.
Auf der Arbeit nimmt der IE teilweise 150% des Prozessors in Anspruch, und mehr. Oftmals macht er auch den Bildschirm aus. Wenn er an ist, sieht die Welt immer ganz anders aus.
Kommentar von daveinitiv - Freitag, 9. Dezember 2005 @ 7:17:15
150%. Geil, das ist ja ein Hammersystem, das den Prozessor über 100% skalieren kann. *willauchhaben*
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