Firefox

Mit einem geschätzen Marktanteil weltweit von 10%, in Deutschland nach inoffiziellen Angaben sogar 30%, liegt Firefox an zweiter Steller der Beliebtheitsskala für Webbrowser. Um diese Position zu stärken und auszubauen haben die Open-Source Mitarbeiter, die in sich einem losen Netzwerk zusammengeschlossen haben und aufbauend auf der Mozilla Suite, mit der Firefoxversion 1.5 nachgelegt.
Zwar ließen sie nur kleinere Verbesserungen einfließen, da Firefox schon vom Start viele Features, wie Pop-Up Blocking (ungewünschte Werbefenster werden nicht geöffnet), Tabbed Browsing (die verschiedenen Seiten werden nur noch in einem Fenster dargestellt, das „Karteikarten“ besitzt, anstatt für jede Seite ein offenes Fenster), übersichtliche und leicht einzustellende Sicherheitsfeatures, hatte.
Verbessert wurden zur neuen Version das Webkit (Darstellung und Geschwindigkeit beim Aufbau der Seiten), ein paar Sicherheitslöcher wurden gestopft, die Unterstützung von Vektorgrafiken (SVG) im Netz und die Updatefunktion. Diese lädt nur noch die benötigten Komponenten runter, anstatt immer den kompletten Browser upzudaten. Auch lassen sich die Tabs jetzt durch anfassen mit der Maus innerhalb des Fensters verschieben und neu anordnen.
Wesentlich zu erwähnen ist die Datenschutzfunktion, denn nun kann man mit einem Klick (zu finden über den Menüpunkt Extras und dort Private Daten löschen …) seinen History, den Cache und die Cookies löschen. Auch wurde das Cookiemanagement verbessert, so dass man einfacher selektiv arbeiten kann. Auch werden die Seiten, die man innerhalb eines Surfaufenthalts per Vor- und Zurückbutton erreichen kann im Arbeitsspeicher gehalten, so dass auch hier die Geschwindigkeit zunimmt, da der Browser nicht neu laden muss.

Alles in allem sind die Veränderungen nicht so großartig, aber es wurde effektiv nachgebessert. Einem Browser, der aus dem Stand dem Internet Explorer 10% abnehmen konnte, kann man doch auch in Zukunft noch einiges zutrauen. Zum Beispiel, dass Firefox vielleicht als zweiter Browser nach Apples Safari den Acid2 Test bestehen wird. Auf jeden Fall sollte sich jeder noch Internet Explorer Surfende mal mit einer Alternative auseinander setzen.Ob es nur Firefox oder auch Opera ist.

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